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Gyvlon CLASSIC Calciumsulfat-Fließestrich

Gyvlon CLASSIC ist ein Calciumsulfat-Fließestrich nach DIN EN 13813 in den Festigkeitsklassen:
CA - C 20 - F 4
CA - C 25 - F 5
CA - C 30 - F 6
CA - C 35 - F 7

 

Er besteht aus CAB 30 nach den Anforderungen der europäischen Norm EN 13454 (größtenteils aus thermischem Anhydrit sowie speziellen Additiven), Gesteinskörnung 0 - 8 mm und Wasser.

Bindemittelspezifische Kennwerte

Bezeichnung: Calciumsulfatbindemittel
CAB 30 nach EN13454
Rohdichte:  2,9 kg/dm³
Schüttdichte:

 0,8 bis 1,3 kg/dm³

Gyvlon CLASSIC findet Anwendung bei:

Art Nenndicke
Schwimmendem Estrich ≥ 35 mm
Heizestrich ≥ 35 mm
über Heizrohr
Verbundestrich ≥ 25 mm
Estrich auf Trennschicht ≥ 30 mm
Estrich auf Hohlboden ≥ 30 mm

Anwendung nach DIN 18560:1-7.

Herstellungs- / Logistiksysteme

Gyvlon CLASSIC wird in jeder gewünschten Menge / Baustellengröße gemischt und geliefert.
Die Mischsysteme Fahrmischer, MixMobil und Silo sind generell computergesteuert und unterliegen, im Rahmen des CE-Zeichens, einer Qualitätsüberwachung.

Die Raumstabilität im Abbindeprozess lässt einen nahezu fugenlosen Einbau zu. Bei
Heizestrichen sollten in Türdurchgängen Fugen ausgebildet werden sowie getrennte Heizkreise und Grundrisse mit wechselnden / springenden Flächen durch Fugen getrennt werden.

Bauwerksfugen sind immer an gleicher Stelle zu übernehmen, aufgehende Bauteile sind mit Randdämmstreifen abzustellen (Bemessung nach Raumgröße).

Trocknung / Belegreife

Heizestrich vor Belagsverlegung aufheizen, siehe Heizvorschrift / Heizprotokoll.

Die Trocknungszeit ist hauptsächlich abhängig von der Estrichdicke und den bauklimatischen Bedingungen, wie Temperatur, relativer Luftfeuchte und der Luftbewegung. Luftwechsel / Stoßlüften ab dem 2. Tag nach dem Estricheinbau sind zwingend für eine optimale Austrocknung.

Durch technische Trocknung, in Wechselwirkung mit Luftventilation / Luftumwirbelung kann die Trocknungszeit beschleunigt werden.

Estrichspezifische Kennwerte

Biegezugfestigkeits- bzw. Härteklassen

F 4, F 5, F 6, F 7
entsprechend den Anforderungen
der DIN EN 13813 / DIN 18 560-2

Wärmeleitfähigkeit

1,4 – 1,8 W / m * K

Wärmeausdehnungskoeffizient

0,012 mm / m * K

Brandverhalten

Baustoffklasse A1 (nicht brennbar)

pH-Wert Bereich

leicht alkalisch

Rohdichte

2,0 bis 2,2 kg / dm³

 

 

Baustellenspezifische Kennwerte

Zielfließmaß

23cm + /- 1cm
22cm +/- 1cm - Hohlböden u. Estrich d > 5 cm
(Übergabekonsistenz auf der Baustelle in
die Pumpe auf trockener Plexiglasplatte)

bzw. nach Herstellervorgabe

Verarbeitungszeit

abhängig von Liefer- und Mischsystem,
Fahrmischer 4 Stunden

Nachbehandlung

in den ersten 48 Stunden Schutz vor Zugluft
und direkter Sonneneinstrahlung

Begehbarkeit

nach ca. 48 Stunden

Belastbarkeit

nach ca. 5 Tagen
(bei normalen Baustellenbedingungen)

 

 

Belegreife (Restfeuchte gemessen mit CM-Gerät)

maximal zulässige Feuchte für beheizte Estriche
- für dampfdichte Oberbeläge

- für keramische Oberbeläge

 

≤ 0,5 CM - %
≤ 0,5 CM - %

maximal zulässige Feuchte für unbeheizte Estriche
- für dampfdichte Oberbeläge
- für keramische Oberbeläge

 

≤ 0,5 CM - %
≤ 0,5 CM - %

Technische Trocknung – Belegreife

nach 10 bis 14 Tagen

Aufheizbeginn bei Heizestrich

nach 4 Tagen

Mechanische Reinigung
durch Anschleifen oder Abschaben

wird empfohlen

DOWNLOAD Gyvlon CLASSIC

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Neue DIN 18560-1: Grenzwerte f├╝r die Belegreife von Calciumsulfatestrichen nun endlich praxisnah

Im November tritt die überarbeitete Estrichnorm DIN 18560-1 in Kraft. Neu aufgenommen ist unter anderem die CM-Messung des Restfeuchtegehalts zur Beurteilung der Belegreife. Mit der Neuauflage wurden auch erstmals Grenzwerte normativ festgeschrieben: Calciumsulfatestriche gelten jetzt ab einem Feuchtegehalt ≤ 0,5 CM-% als belegreif.